Auf einem abwechslungsreichen Wiesen- und Waldweg nach Hagenhausen und zurück ohne wesentliche Steigungen.
Ausgangspunkt der Wanderung ist die Stadthalle, vom Bahnhof her über den Kappelgraben zu erreichen. Mit Markierungszeichen 6 gelangen wir zum städtischen Freibad, zur Hagenhausener Straße, überqueren die Bayernstraße und haben jetzt die Übersichtstafel „Rundwanderweg" 6 vor uns.
Nachdem wir uns dort orientiert haben, gehen wir den Weg leicht bergab geradeaus weiter, bis uns ein Wegweiser nach rechts hin zur alten Kläranlage, jetzt Teil des Bauhofs, weist. Dort geht es an der Umzäunung entlang, geradeaus, dem Wald entgegen. Ehe wir in den Wald eintreten, haben wir, wenn wir zurückblicken, einen schönen „Rückblick" nach Altdorf.
Das Wäldchen haben wir gleich hinter uns. Und wenn der Wald links zu
Ende ist und eine saftige Wiese sich an den Wald anschließt, lässt uns
der Anblick das Herz höher schlagen. Die Fotografen werden mit
Sicherheit die Kamera zücken und dieses einmalige Bild, das sich uns
bietet, einfangen. Vor uns liegt Hagenhausen so lieblich und schön, wie
man es nur aus dieser Sicht sehen kann. Hinter der Kirche mit ihrem
mächtigen Turm erkennen wir den Schauberg und links davon den
Einschnitt des Eismannsberger Tales. Hier wird wohl jeder Wanderer
verweilen und den Anblick genießen.
Nun tritt auch der Wald rechts
zurück und wir sehen rechts neben dem Weg eine alte Eiche mit
Markierungszeichen. Von hier aus kann man mit guten Augen ganz hinten
oben links im Eismannsberger Tal den Ort Eismannsberg erkennen. Nun
sind wir gleich in Hagenhausen an der Kirche, daneben das alte
Schulhaus und gegenüber am Bach die Übersichtstafel, an der wir uns
über den weiteren Wegverlauf unterrichten können. Nach rechts geht es
in den Ort hinein, es beginnt hier der Rundwanderweg 6 a nach
Eismannsberg, den wir aber nicht im Sinn haben. Wir wollen ja den
Wanderweg 6 begehen, und der führt links von der Übersichtstafel ein
Stück am Bach entlang.
Vor dem Ort in nördlicher Richtung vereinigt sich der aus Norden
kommende Raschbach mit dem aus nordöstlicher Richtung kommenden
Traunfelder Bach. Der Raschbach war hier lange Zeit die Grenze zwischen
nürnbergischem und oberpfälzischem Gebiet, so dass der Ort seit dem
Landshuter Erbfolgekrieg geteilt war. Erst 1896 kam Hagenhausen zu
Mittelfranken und gehört seit 1978 zur Stadt Altdorf.
Die Kirche
steht erhöht, umgeben vom Friedhof und einer Steinmauer, sie wurde
bereits im Jahre 1072 von Bischof Gundekar geweiht.
Wie bereits erwähnt, führt uns der Rückweg nach Altdorf mit Zeichen 6 ein Stück am Bach entlang. Wir folgen also nicht der Straße nach Altdorf, sondern gehen, wenn diese in der Linkskurve ansteigt, nach rechts, um nach wenigen Metern gleich wieder nach links an einigen Häusern vorbei, bergan zu gelangen.
Das Sträßchen ist gleich zu Ende und geht in einen schmalen Waldweg über. Wir tun nun gut, uns an die Markierung 6 zu halten, da der Weg im Wald sonst leicht zu verfehlen ist. Wenn nun der Weg einmal den Blick auf eine Wiese hinaus frei macht, so erkennen wir Hagenhausen und dahinter die Höhe der Haimburg. Es geht nun immer am Waldrand entlang, einmal mehr einmal weniger den Blick nach links auf die Wissen freigebend und plötzlich fällt uns ein einzeln stehender riesiger Baum mitten im freien Gelände auf. Es ist eine uralte Eiche, die auch in unserer Wanderkarte als Naturdenkmal eingetragen ist. Unser Weg wird immer abwechslungsreicher, er ist auch angenehm zu gehen, er wird zum Wiesenweg im lichten Wald. Auch hier haben vor Jahren Wind- und Schneebruch das ihre getan. Nun kommt aber schon der Jungwald nach und bildet einen herrlichen Kontrast zum Mischwald. An einem Jägerhochstand, der auf einem einzeln stehenden hohen Baum angebracht ist, weist uns die Markierung im rechten Winkel nach rechts und schon bei der nächsten Abbiegung wieder nach links. Nun geht es bergab, über den Petersbrunnengraben, der rechts des Weges einen kleinen Weiher bildet, dann wieder bergauf und schon bald biegen wir nach rechts ein zu dem Waldspielplatz, an dem wir heute schon einmal vorbeigegangen sind. Der weitere Weg zur Stadthalle Altdorf ist jetzt nur noch ein kurzes Stück.
Hinweis für Rollstuhlfahrer und Kinderwagenfahrer
Der Wanderweg ist in der beschriebenen Richtung nur bis Hagenhausen ohne Schwierigkeiten zu befahren (ca.3,5 km). Charakteristik: leicht, einige leichte Steigungen, einige Wegstücke auf Schotter.
Dieser Wandertipp wird hier mit freundlicher Genehmigung der Stadt Altdorf veröffentlicht.

