Ausgangspunkt der Wanderung
Töpen
Wanderweg-Beschreibung
Die landschaftlich reizvolle Gegend rund um die Ortschaft Töpen erschließt ein Rundwanderweg um das gesamte Gemeindegebiet mit drei Verbindungswegen zum Ausgangspunkt (Pfarrhaus in Töpen). Interessant ist auch die Art der Beschilderung. Diese besteht ausschließlich aus Holz. Verschiedene Symbole (Kreis, Quadrat und Dreieck) kennzeichnen die drei in der großen Runde enthaltenen Wanderwege. Zusätzlich gibt es noch eine Abkürzung zum Leuchtholzweg (Raute).
1. Leuchtholzweg
Der Leuchtholzweg ist der anspruchsvollste der drei Wanderwege, da der Höhenunterschied vom Saaletal bis zum Petersgrad (ca. 150 m) auf relativ kurzer Strecke überwunden werden muss. Er beginnt unter den drei Linden in der Nähe des Pfarrhauses in Töpen und führt über die Schleizer- und Kögelmühlstraße an der kommunalen Kläranlage vorbei durch einen saftigen Wiesengrund bis zum Pfarrwald. Dort überquert man über einen Holzsteg den Kupferbach und erreicht, dem Zaun um das Wildgehege folgend einen Waldweg, der rechtsabbiegend in das Tannbachtal führt. An der Wegschranke geht man links in den Wald hinein und wandert dann eben dahin bis das Symbol nach rechts zur Mündung des Tannbachs in die Saale weist. Von dort geht es zuerst entlang der Saale, dann durch Hochwald immer leicht bergan bis zum Anstieg zum Peters- grad. Dort bietet sich ein grandioser Blick über das Saaletal, der alle Mühe vergessen lässt. Nach einer kurzen Rast geht es weiter durch Leuchtholz, am Wasserhochbehälter vorbei, zur Ortschaft Isaar. Im Dorfwirtshaus beim "Helmut" kann man sich bei einer deftigen Brotzeit erholen.
Bis zum Endpunkt in Töpen geht es jedoch noch einige
Kilometer durch die Feldflur Richtung Moosanger. Bei der Raiffeisenbank
und dem Gasthaus "Laubmann" erreicht man Töpen, über Ortsstraßen die
Kirche und letztlich den Ausgangspunkt.
Wen der Anstieg zum
Petersgrad zu arg mitgenommen hat, der kann beim Wasserhochbehälter den
Abkürzungsweg am Badeteich vorbei, zum Ortsausgang bei der Kläranlage
wählen.
2. Streitbergweg
Vom
Pfarrhaus, an der Kirche und dem "Schwarzen Ros" vorbei gelangt man zum
Ortsausgang bei der Raiffeisenbank. Dort biegt rechts von der
Ortsstraße ein Flurbereinigungsweg ab, dem man bergauf folgt, die
Kreisstraße auf der Höhe überquert und dann in einem Bogen den Weiler
Moosanger an der B 2 erreicht. Diese wird überquert und man kommt durch
Felder am Moosangerwald entlang nach Hohendorf. Hier geht‘s rechts zum
Streitberg mit dem Wasserhochbehälter. Bereits kurz zuvor führt
linksseitig ein Weg ins Tal nach Tiefendorf, das man auf der
Kreisstraße durchwandert. Am Ortsausgang bei einem Aussiedlerbauemhof
führt der Weg dann rechts über Feldwege bergan, und über die bewaldete
Anhöhe schließlich zum ehemals geteilten Dorf Mödlareuth. Hier kann man
einen Abstecher in die Ortschaft mit dem „Deutsch-deutschen-Museum“
machen oder gleich links abbiegen, nach ca. 100 m die Kreisstraße
überqueren und dann durch den idyllischen Tannbachgrund an der früheren
Sommerfrische „Königshof vorbei die Ortschaft Töpen bei der Turnhalle
erreichen. Von dort ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt zurück;
der Kirchturm weist das Ziel.
3. Grenzweg
Eine
Exkursion in die jüngste deutsche Geschichte bietet der Grenzweg.
Entlang des Kriegerdenkmals in Töpen läuft man über Ortsstraßen und
Gehwegen entlang der B 2 (Fa. Dennree) und der Mödlareuther Straße in
Richtung Ortsausgang. An der Turnhalle vorbei führt der geteerte Weg
bis zum Ortsteil Königshof, dort geht es dann auf einem Waldweg durch
das Tannbachtal bis Mödlareuth. Man geht erst in den bayerischen Teil
der Ortschaft und gelangt dann über eine Holzbrücke kurzerhand nach
Thüringen. Dort sollte man auf jedem Fall dem „Deutsch-deutschen-Museum
Mädlareuth e.V.“ einen Besuch abstatten. Ein Teil davon ist die wieder
ausgegrabene „Untere Mühle“ am südwestlichen Ortsrand. Von dort führt
Ihr Weg auf dem ehemaligen "Kolonnenweg", dem Streifenweg der
DDR-Grenztruppen, entlang dem Metallgitterzaun bis zur Tannbachbrücke.
Sollten Sie bereits jetzt müde geworden sein, dann wählen Sie nun die Abkürzung über die Straßenbrücke nach Töpen.
Das
landschaftlich reizvollste Stück dieses Wanderweges erlebt man jedoch
erst, wenn man die B 2 überquert und dem Kolonnenweg und dem
Tannbachtal weiter folgt. Kurz vor der Ortschaft Venzka, einem Ortsteil
der Stadt Hirschberg geht der Weg links in den Wald und hinunter zur
Einmündung des Tannbachs in die Saale. Hier trifft man auf den
Leuchtholzweg, der linkerhand durch Hochwald am Wildgehege und der
Kläranlage vorbei zurück nach Töpen führt. Probieren Sie doch auch mal
aus, die Wege in entgegengesetzter Richtung zu laufen.
Gehzeit und Anforderungen des Wanderwegs
- Schwierigkeit: mittel

